Kritische Führung durch die Afrika-Ausstellung im Bode-Museum

15-18 Uhr // Bode-Museum // Am Kupfergraben 1 // 10178 Berlin

Das Humboldt Forum im rekonstruierten Berliner Schloss soll ab Ende 2019 mit der Ausstellung von Kulturschätzen und Ritualobjekten aus aller Welt die „Gleichberechtigung der Kulturen“ zum Ausdruck bringen. Nicht nur werden dabei die außereuropäischen Werke im Humboldt Forum der europäischen Kunst auf der Museumsinsel gegenübergestellt. Der größte Teil der Sammlung, mit der sich Berlin und die Bundesrepublik schmücken wollen, ist im kolonialen Unrechtskontext „erworben“ worden. Alexander von Humboldt selbst war einer der ersten Preußen, der sich auf fragwürdige Art und Weise Tausende Natur- und Kulturobjekte, ja sogar menschliche Gebeine aneignete.

Trotz aller anderslautenden Versprechungen durch die Politik ist jetzt schon klar, dass im Humboldt Forum auch geraubte Kulturschätze ausgestellt werden, für die es seit vielen Jahren Rückgabeforderungen gibt.

Im Rahmen der Kampagne „No Humboldt 21“ lädt Berlin Postkolonial zu einer kritischen Führung durch die Ausstellung „Auf dem Weg zum Humboldt Forum: Unvergleichlich – Kunst aus Afrika im Bode-Museum“ ein.

Um Anmeldung per E-Mail bis zum 7. Juni an elisa.winterer(ÄÄÄT)web.de wird gebeten.

Veranstalterinnen: la:iz – linke Hochschulgruppe an der FU & Berlin Postkolonial